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Bhutan_Maerz_2013

 

 

Bhutan

Das nur 47.000 qkm große Bhutan gehört zu den geheimnisvollsten und am wenigsten besuchten Ländern. Erst seit wenigen Jahrzehnten kann man das Land problemlos bereisen. Touristen sind aber immer noch selten. Mit über 600 Vogelarten, darunter viele seltene und attraktive Arten, gehört es aber zu den ornithologisch interessantesten Reisezielen in Zentralasien. So leben hier über 10 Häherlings- und 5 Säblerarten. Eine geringe Bevölkerungsdichte und hohe Gebirge sind dafür verantwortlich, dass sich hier noch eine sehr naturnahe Vegetation erhalten hat. So sind fast 70 % des Landes noch mit Wald bedeckt. Obwohl die Infrastruktur des Landes noch nicht besonders gut entwickelt ist, ermöglicht die Hauptstraße des Landes einen verhältnismäßig leichten Zugang in Gebirgszonen, die in anderen Bereichen des Himalaya nur auf längeren Trecking-Touren zu erkunden sind. Wir wandern meist entlang der selten befahrenen Straße, von der man bestens ohne Anstrengungen beobachten kann.
Auf unserer dreiwöchigen Reise haben wir die Chance, besondere Arten wie Satyr Tragopan, Blutfasan, Kaiserreiher, Rosenschwanz-Trogon, Nepalhornvogel, Gelbbürzel-Honiganzeiger, Korallenschnabelsäbler, Fleckenbrust-Zaunkönigstimalie, Rotkopfyuhina, Rotkopf-Papageimeise und Schmuckkleiber anzutreffen.

1. Tag: Flug ab Deutschland über Delhi und Landung am

 

2. Tag: in Guwahati im Osten von Indien. Auf dem Weg nach Samdrup Jongkhar im Bhutan machen wir erste kleine Exkursionen entlang der Straße. Mit Glück sehen wir Großer und Kleiner Adjutant, Koromandelzwerggans, Silberklaffschnabel, Rotschultertaube, usw..


3. Tag: Wir fahren weiter nach Wamrong und es gilt, die Smaragdschnäpperdrossel zu finden. Wir erkunden heute die subtropischen Wälder der Umgebung (Schwarzgenickschnäpper, Scharlachnektarvogel, Türkisfeenvogel, Doppelhornvogel, Gelbnacken-, Grau- und Grauscheitelspecht, Blutpirol, Heulbartvogel, Keilschwanzgrüntaube, Brustbandhäherling, Schwarzrücken-Scherenschwanz). Weitere bemerkenswerte Arten dieser Gegend sind Papageischnabel-Breitrachen, Beo, Furchenhornvogel, Schweiftimalie, Grauer Pfaufasan und Sonnenvogel.

 

4. Tag: Wie die meisten Tage brechen wir im Morgengrauen auf zu einer ersten Exkursion, dann erwartet uns ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch unter freiem Himmel.
Wir suchen den seltenen Schmuckkleiber sowie Nepalhornvogel, Gelbhauben-, Gelbnacken-, Rotohrspecht, Hindugrün- und Blassscheitelbambusspecht. Wir passieren einen ersten kleinen Pass und suchen nach Goldkehlbartvogel, Kobaltniltava, Königs- und Sultanmeise, Rötelmerle und Trupps mit Gelbkehlalcippen, Gelbnacken- und Rotnackenyuhina, Goldkopf-, Schwarzkappen- und Goldkopftimalie, Grauwangen-, Rotkopf-, Goldbrillen- und Schieferkopflaubsängern.

 

 

 

 

5. Tag: Weiter auf dem „Highway“ Richtung Westen entlang großer Wälder mit Bhutankiefer, in denen einzelne blühende Baummagnolien stehen und Täler mit lichtem Bestand von brandresistenten Chirkiefern. Mit etwas Glück entdecken wir Gelbkehlmarder, Goral und Kappenlanguren sowie Rotbauchniltava, Mohrengimpel, Weißkappenschmätzer, Waldbraunelle und Rotkappenhäherlinge. Bei einem Stopp am Kori La Pass (2.300 m NN) gilt unsere Aufmerksamkeit der Suche nach Schneegeier, Bindenschwanztaube, Orangebauchblattvogel, Weißhauben- und Blauflügelhäherling, Feuerbrustmistelfresser, Hopfkuckuck, Sonnenvogel, Rothalssäbler, Graubrust-Baumelster, Weißhalsamsel, Rosenschwanztrogon, Rothalshäherling, Himalayagrünling und Hodgsons Baumläufer.


6. - 9. Tag: Bei Yongkola beziehen wir unser Camp in 1.700 m ü. NN für die nächsten 4 Tage und erkunden die Region zwischen 600 bis 2.100 m ü. NN. Der 905 qkm große Trumshingla NP zählt zu den besten Beobachungsplätzen Asiens. Auf dem Weg zum Kuru-Fluß sind oft Feldrotschwanz, Tibet- und Schachwürger, Rothalshäherling, Dajal, Gangesbrillenvogel, Ruß-, Goldbrust- und Himalayabülbül, Rotwangensäbler, Himalayagrünling, Nepalfulvetta, Streifenkopf- und Gelbbrust-Laubsänger, Gelbbauch-Fächerschwanz, Graukopf-Kanarien- und Zimtkehlschnäpper, Tüpfelzwergspecht, Zimtkleiber, Feenniltava, Meisenyuhina, Grünflügelbülbül, Spitzschwanzbronzemännchen, Muskatamadine und Haubenammer zu beobachten, am Fluss Kormoran, Wasserrötel, Weißkappenschmätzer, Gebirgsstelze, Scharlachmenningvogel, Braunohrbülbül und Haubenfischer sowie an den senkrechten Felswänden Gelbbürzel-Honiganzeiger, der bei den riesigen Wabennestern der Felsenbiene zu finden ist.
In gemischten “Flocks“ werden oft Orangebauch-Blattvogel, Kastanienkleiber, Feuerbrust-Mistelfresser, Elsternraupenschnäpper, Fleckenbrust-Zaunkönigstimalie, Nepalfulvetta, Gelbbrust-Laubsänger, Gelbbauch-Fächerschwanz, Graukopf-Kanarienschnäpper, Zimtkehlschnäpper, Zimtkleiber, Streifenkopflaubsänger und Meisenyuhina beobachtet und in den Laubwäldern streifen meist laut lärmend Grau-, Gelbnacken- und Rotbrustspecht, Kronenmeise, Weißkehl-, Rotkopf-, Streifen-, Goldschwingen-, Karminflügel-, Weißhauben- und Schwarzscheitelhäherlinge umher. Weitere Arten, die hier gesehen werden sind Orangebrust-Hügelhuhn, Kalijfasan, Blaubartspint, Gelbkehlalcippe, Rotbrust-Zwergtimalie, Himalayadrossel, Scharlachfink und der schwer zu beobachtende Satyrtragopan, Rotkopftrogon, Rosenschwanztrogon, Rothals-, Korallenschnabel- und Rotwangensäbler, Rotbrust- und Rotkehl-Buschwachtel sowie der farbenfrohe Mrs. Gould-Nektarvogel, Zimtkehl- und Goldhähnchen-Blauschnäpper. In den Baumkronen turnen Orangebauch-Himalayahörnchen und Assam-Makaken und im Bambusbestand Grauohrpapageimeise, Goldalcippe und Feuerschwänzchen. In der Nacht hört man oft den Ruf von Muntjak, Himalaya-, Wachtel- und Kuckuckstrillerkauz, Halsband-Zwergohr- und Fuchseule.

 

 

 

 

 

 

 

10. Tag: Wir durchfahren Bestände mit Lärchen, Fichten, Tränenkiefer, Wacholder, Hemlocktanne und Bhutantanne und über uns kreisen meist Malaienadler und Schlangenweihe. An den kleinen Bachläufen und Wasserfällen suchen wir nach Flußwasseramsel, Purpurpfeifdrossel, Stummel-, Graurücken-, Schwarzrücken- und Fleckenscherenschwanz. Anschließend Fahrt nach Sengor (3.050 m NN), auch hier ist der Satyr Tragopan zu beobachten.


11. Tag: Heute morgen gilt unsere Aufmerksamkeit der Suche nach den Blutfasanen, die entlang der Straße nach Nahrung suchen, auch Rotschwanzmonal und Satyr Tragopan können hier manchmal beobachtet werden. Regelmäßig überfliegen Schneetauben und große Schwärme von Waldschneegimpeln das Tal. In der Nähe des Thrimsingla Passes (3.700 m NN) gibt es einen kleinen Park mit über 20 einheim. Rhododendronarten. Hier wurden Feuerschwanz-Nektarvogel, Zimtkehl- und Brauenschnäpper, Rotbauchniltava, Hodgsons Baumläufer, Gelbschenkel-Kernbeisser, Strichelbraunelle, Rostwangen-Schwanzmeisen, Weißhalsamseln, Zwergammern, Rotkopf- und Schmuckgimpel und Rostbauch-Baumläufer nachgewiesen.

 

12 - 14. Tag: Durch herrliche Landschaft mit Kiefern-, Bambus-, Rhododendron- und Magnolienwäldern fahren wir zum Yotong La-Pass (3.425 m NN). Unterwegs suchen wir nach Arten wie Weißbrauenalcippe, Grauhaubenmeise, Weißkehlhäherling und Gelbstirn-Papageimeise.
Wir folgen dem Mangde Chhu Fluß (Ibisschnabel) Richtung Zhemgang, wo wir drei Nächte schlafen werden. Wir besuchen ein kleines Kloster in 3.580 m ü. NN, einer der besten Plätze, um den Rotschwanzmonal zu sehen. Unsere Exkursionen führen uns in Höhen zwischen 600 und 2.500 Meter; neben Schmuckkleiber kommen hier Feuerschwänzchen, Cutia, Sultanmeise, Waldhäherling, Swinhoes Buschsänger, Einfarbpapageimeise, Königsmeise, Blauschwanz, Rostbrust-Blauschwanz, Riesenpapageimeise, Rotbauch-, Zimtkehl- und Vireowürgertimalie, Rotstirnsibia, Grauer Pfaufasan und Langohrpfeifhasen, Malaische Riesenhörnchen und die erst 1950 entdeckten Gold-Languren vor.
Bei weiteren Exkursionen sind die Chancen recht gut, um Lätzchen- und Weißhaubenhäherling, Bankivahuhn, Fahlbauch-Fruchttaube, Elsternschnäpper, Blutpirol, Gelbbrust-Laubsänger, Silberohr-Sonnenvogel, Mauerläufer, Blaumerle, Zwerg- u. Dreifarbenschnäpper, Schwarzschnabel-Olivtauben, Schmuckkleiber, Schattenschmätzer, Berghaubenadler, Rotbauchadler, Besra-Sperber, Blaufügelsiva, Jagd- und Grünelster, Weißbauchyuhina, Scharlachnektarvogel, Blauschwanzminla und die seltene Rotrückensibia, den Bindenseeadler und den Großen Grünschnabelkuckuck zu beobachten.

 

 

 

 

 

15. Tag: Morgens hört man oft die Dschungelnachtschwalbe und wir machen noch eine Exkursion in der Umgebung des Camps. Wir fahren nach Trongsa (2.200 m NN), wo wir in einem Hotel übernachten. Wir besuchen den 1647 gebauten Dzong von Trongsa, Sitz der Bezirkshauptstadt.


16. Tag: Unser erstes Ziel ist der Pele la Passes (3.420 m ü. NN), mit kurzen Wanderungen entlang der Straße, wo meist auch viele Yaks und immer wieder Feenniltava, Grünflügelbülbül, Kastanienalcippe, Zimtkehlschnäpper, Streifenkehlyuhina, Schwarzkehldrossel, Mrs. Gould Sunbird, Weisshalsamsel und Bänder-SIiva gesehen werden.
Weiter nach Phobjikha (2.900 m NN) in das bedeutendste Feuchtgebiet des Landes. Hier überwintern von Ende Oktober bis Anfang März bis zu 350 Schwarznackenkraniche. Einige Vögel verweilen hier in manchen Jahren auch länger. Weitere interessante Vögel dieser Gegend sind Grauohr-Papageimeise, Einfarb- und Riesenpapageimeise, Rot- und Schuppenkopfgimpel, Braunkehlspecht, Zimtkehl-Würgertimalie, Feuerschwänzchen, Kalifasan und Rotschwanzmonal.


17. Tag:
Nach einer morgendlichen Exkursion, Adlerbussard, Sumpfohreule, Orientfeldlerchen, Rosenpieper, Himalayagrünfink, Alpenbraunelle, Schneegeier, Rotbrustmeisen, Rotsteißjuhinas, Nepalsibia, Weißbrauenalcippe Wacholderkernbeißer, Thura-, Rhododendron-, Wals-, Schnee- und Edwardsgimpel sowie die seltenen Tarai-Hanuman-Languren, fahren wir weiter nach Punakha. Wanderungen im Jigme Dorje NP (4.316 km²) versprechen Saphir- und Grauwangenschnäpper, Zimtkehl-Würgertimalie, Rotkopftesia, Rotbauchniltava, Brauenschnäpper, Blauflügelsiva, Goldbrillen-Laubsänger und Rotohrspecht.
Bevor wir den Punakha Dzong besichtigen, exkursieren wir entlang des Puna Tsang Chhu-Flusses, hier finden wir mit etwas Glück einen der 50 seltensten Vögel der Welt, den Kaiserreiher. Von den 350 (Weltbestand) Vögeln leben 35 im Bhutan. Aber auch Himalayafischuhu, Flusskiebitze, Uferläufer, Gänsesäger, Gelbschnabelkitta, Rostgans, Kormoran, Stock-, Schnatter-, Spieß-, Krick- und Pfeifenten sind regelmäßig anzutreffen.

 

18. Tag: Fahrt durch Chir-Kiefernwälder, Laubwälder und Eibenbestände zum Dochula Pass in 3.100 m ü. NN. Typische Arten sind Tannen-, Rotbauch- und Berghaubenmeise.

19. Tag: Wer möchte, kann heute das berühmte Kloster Taktsang (Tigernest) 3.300 ü. NN besteigen. Es wurde 1421 in eine 900 Meter senkrecht abfallende Steilwand gebaut, mit einem grandiosen Blick über das Parotal. Bei der Wanderung sind oft Kaschmirbaumläufer, Schwarzkappentimalie, Tannenhäher, Bergkohlmeise, Rötelsperling, Feldrotschwanz, Sperberkuckuck, Rötelmerle, Graukinn-Menningvogel, Tannenhäher und Alpenbraunellen gesehen worden. Der Rest der Gruppe macht eine Shopping- oder ornithologische Tour in der näheren Umgebung.


20. Tag: Früher Aufbruch zum Chelia-Pass. Mit 4.000 m NN der höchste Punkt des Landes, der mit einem Auto erreicht werden kann. In den rot blühenden Rhododendronbeständen und oberhalb der Waldgrenze suchen wir u.a. nach Rotschwanzmonal, Kali- und Blutfasan, Waldhäherling, Bart- und Himalayageier, Thuragimpel, Himalaya- und Baumrotschwanz, Gelbschenkel-Kernbeisser, Alpenkrähe, Felsen-, Schnee- und Orientturteltaube. Mit Glück sehen wir einen Buntmarder.


21. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug über Delhi nach Deutschland, wo wir am


22. Tag: landen werden.

 

Wenn wir in Zelten übernachten, sind wir in 2-Mann-Zelten untergebracht. Teilnehmer, die ein Einzelzimmer gebucht haben, bekommen auch ein eigenes Zelt. Eine Liege, Matratze, Bettdecken, Kissen, und Wolldecken für kalte Nächte sind vorhanden. Es wird ein separates Küchenzelt mit Tischen und Stühlen sowie ein Toilettenzelt aufgebaut. Wasser zum Waschen (manchmal auch warm) gibt es am Abend und am Morgen. Ein Leinen- oder Jugendherbergsschlafsack ist aber auf jeden Fall zu empfehlen.
Wir versuchen, wo es möglich ist, in Hotels bzw. Gästehäusern zu übernachten. Dies hängt vor allem von der Gruppengröße, der Verfügbarkeit der Zimmer sowie den wechselnden Beobachtungsgebieten, die immer nach den neuesten Erfahrungen ausgesucht werden, ab. Meist wissen wir erst ca. 6 Wochen vor Reisebeginn, wie oft wir im Zelt übernachten werden. Dies kann zwischen 4 bis ca. 10 Nächten schwanken.

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Hier geht´s zum Buchungsformular

Einzelzimmer kann nicht überall garantiert werden.

Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen

 

Im Reisepreis enthalten:
- Flüge
- Übernachtung teilweise in Hotels und Zeltcamps mit Feldbetten inkl. Bettwäsche
- Vollpension (während der Zeltcamps und Exkursionen meist unter freiem Himmel)
- Fahrtkosten
- Bootsfahrten
- deutschsprachige Reiseleitung
- örtliche Ornithologen
- Führungskosten
- Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
- Visum für Bhutan
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein


!ACHTUNG!
Visum für Indien muss selbst beantragt werden (wir reisen über Indien ein und aus.)
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