Diashow

Borneo_September_2015

Alle Bilder von Dr. Dieter Rudolf

 

 

Borneo (Sabah)

Nach einer gelungen Vortour 2015 haben wir uns entschlossen, Borneo in unser Programm aufzunehmen. Borneo gilt als einer der Hotspots dieser Erde mit 662 Vogelarten, darunter über 50 Endemiten. Die Insel ist ein fantastisches Ziel, um einen Teil der asiatischen Vogelwelt näher kennen zu lernen. Im malaiischen Bundesstaat Sabah, im Nordosten der Insel, besuchen wir verschiedene Schutzgebiete. Sie zählen zu den besten Beobachtungsgebieten in Asien. Bei unserer Tour erkunden wir die verschiedensten Ökosysteme des Landes, vom über 4.000 Meter hohen Mount Kinabalu mit seiner artenreichen Fauna und Flora und vielen endemischen Arten, bis zum ältesten Tieflandregenwald der Welt im Danum Valley. Eines der bekanntesten Gebiete ist das Rafflesis Forest Reservat, nach dem die Pflanze mit der weltweit größten Blüte (Rafflesia arnoldii) benannt ist. Ein weiteres Schauspiel ist die Gomantong-Höhle, in der über eine Million Salanganen brüten. Wir besuchen eine Auffangstation für Orang-Utans sowie einen nahe liegenden Baumwipfelpfad, von dem aus man einen einmaligen Einblick ins Treiben hoch oben in den Baumkronen bekommt.

1. Tag: Flug von Deutschland zum Nordost-Zipfel von Malaysia auf der Insel Borneo.

 

2. Tag: Ankunft in Kota Kinabalu, der Hauptstadt des malaysischen Bundesstaates Sabah. Je nach Ankunftszeit machen wir eine kurze Exkursion, bevor wir ins Hotel fahren.

 

3. Tag: Morgens fahren wir zum Rafflesia Reserve in der Crocker Mountain Range. Hier suchen wir neben der Raflesia, die weltweit die größte Blüte hat, nach Borneo-Goldbrustbülbül, Kinabalublattvogel, Schwarzkehl-Bart- und Borneobartvogel. Bergschlangenweihe, Kastanienkappenhäherling, Borneobuschwachtel, Rotkopfwachtel, Schwarzkehl-Breitrachen, Borneobaumelster, Vulkanbuschsänger, Schieferhährling, Sudanpfeifdrossel, Zwergbrillenvogel, Strichelbrust- und Bergspinnenjäger, Malaienfächerschwanz, Fahlbauchfruchttaube, Augenstreifenbülbül, Kleine Kuckuckstaube, Prachtbartvogel, Graudrongo, Rotschwanzschneidervogel, Traueradler und dem Fruchtpicker. Am Nachmittag fahren wir dann weiter zum Kinabalu National Park.

4. - 7. Tag: In den nächsten Tagen erkunden wir die verschiedenen Vegetationsstufen des Mount Kinabalu. Der Tieflandregenwald wird in 1.200 Meter Höhe abgelöst vom Bergregenwald mit seinen ausgedehnten Eichen-Kastanienwäldern. Hier werden viele endemische und für Borneo seltene Arten wie Borneobusch- und Rotkopfwachtel, Bergschlangenweihe, Graubrusttrogon, Kahlkopf-, Schiefer- und Rotstirnhäherling, Jagdelster, Graukehlmenningvogel, Rostbauchbülbül, Temmincknektarvogel, Blasskehltimalie, Gelbbauch- und Südseelaubsänger, Borneostutzschwanz, Linchisalangane, Buschelster, Everettdrossel sowie verschiedene Arten von Spinnenjäger, Breitrachen, und Trongo erwartet. In höheren Lagen finden wir viele mit Flechten und Kannenpflanzen überwachsene Rhododendronarten, die ab 3.000 Meter durch Büsche ersetzt werden und ab 3.500 Meter suchen wir in den Büschen der alpinen Matten nach Borneobuschsänger, Schwarzring-Brillenvogel und Gelbwangenbülbül.
Eine Tagesexkursion führt uns zum Poring Hot Spring. Hier haben wir gute Chancen, Blaubauch- und 'Bornean' Bindenpitta sowie die schwierig zu findenden endemischen Fleckenflügel-Breitrachen zu sehen, aber auch Perlhals-Buschtimalie, Weißschwanz-Blauschnäpper, Bambuslaubsänger und mit etwas Glück die Rostkappendrossel.

8. Tag: Wir besuchen das im Tieflandregenwald gelegene Sepilok Forest Reservat mit seinem einzigartigen Orang-Utan-Center. Durch die Schutzmaßnahmen für einen Teil der letzten in freier Wildbahn lebenden Orang-Utans, findet man hier noch sehr ursprüngliche Regenwälder. Das Highlight in diesem Gebiet ist ein Baumwipfelpfad, von dem man die besten Beobachtungsmöglichkeiten für Eisvögel, Granatpitta und den einzigartigen Warzenkopf hat. Bei einer abendlichen Wanderung hoffen wir auf Riesengleithörnchen und andere nachtaktive Arten.


9. Tag: Wir besuchen die Gomantong-Höhlen, in deren verzweigtem Höhlensystem über eine Million Fledermäuse den Tag verschlafen. Bekannt sind die Höhlen aber vorwiegend durch das Abernten der Salanganennester. Die aus Speichel gebauten Nester sind in China eine Delikatesse, aus denen Suppe gekocht wird. 1,5 Millionen Schwarz- und Weißnestsalangane sollen hier brüten neben German-Salangane und Moosnestsalangane, die, wie der Name schon sagt, am leichtesten am Nest bestimmt werden können.

10. - 13. Tag: Wir besuchen das 438 qkm große, von Tieflandregenwald bedeckte Danum Valley Schutzgebiet. Hier gibt es noch eine der letzten frei lebenden Population von Orang-Utans, neben weiteren 120 Säugetierarten wie Bartschwein, Sambar-Hirsch, Muntjak, Zibetkatze, Nebelparder, Malaienbär, Borneo-Zwergelefant und das vom Aussterben bedrohte Sumatra-Nashorn. Dieses Gebiet zählt zu den besten Hotspots in Asien, um Vögel und Säuger zu beobachten. Wir werden in den Gästezimmern der Forschungsstation untergebracht sein und haben einen hervorragenden Ausgangspunkt für unsere Exkursionen. In der näheren Umgebung der Station findet man Borneo-Gibbon, Roter Blatt-Affe, Maronenlangur und Zwergelefanten aber auch Kappen-, Riesen- und die endemischen Blaubauch-, Granat-, Rotrücken- und ‘Bornean’ Bindenpitta. Oft werden der spektakuläre Warzenkopf, Schwarzkehl-Busch-, Goldzügel- und Borneowolltimalie sowie große Flocks mit Prachtblauschnäppern, Timalien, Mistelfressern, Ioras, usw. beobachtet.
Bei Nachtexkursionen treffen wir häufig auf Malaienkauz, Sundafischuhu, Flug- und Riesengleithörnchen, Fleckenmusang, Zibetkatze und mit etwas Glück auch Bengalkatze und den heimlichen Nebelparder.
Entlang des Kinabatangan Flusses, auf dem Weg zum Kinabatangan Jungle Camp, suchen wir nach dem seltenen Höckerstorch, Purpurkopf-Breitrachen, Gelbmantelpirol, Rotaugen-Bülbül, Weißscheitelfälkchen, Brillenspinnenjäger, Kappenpitta, Weißscheitelscherenschwanz, Rotachselpapagei, Langschwanzsittich, Hecken- und Drongokuckuck, Diard`s Trogon, Kellerschnabel-Breitrachen, Perlbrustfächerschwanz, Borneo-Schama, Haubenfasan, Rotbürzeltrogon, Braunbürzelspecht, Gelbsteißmistelfresser und den einzigartigen Nasenaffen.

14. Tag: Am Morgen konzentrieren wir uns auf den endemischen und sehr heimlichen Borneo Laufkuckuck, der in den letzten Jahren immer wieder in der Nähe des Flusses beobachtet wurde. Bei einer Bootsfahrt auf dem Kinabatangan haben wir endlich wieder die Möglichkeit, am freien Himmel nach Langschopf-, Kurzschopf- und Rhinozeroshornvogel, Kleiner Adjutant, Schlangenweihe, Graukopf-Seeadler, Brahminenweihe, Fledermausaar, Weißbauchspecht und Storchenschnabelliest Ausschau zu halten. Am Abend sind Riesenfroschmaul und Maskeneule bei unserer Nachtexkursion das Ziel.


15. Tag: Bei einer letzten Bootsfahrt schauen wir noch nach Arten, die wir bisher noch nicht gefunden haben. Wir fahren nach Sandakan und fliegen über Kota Kinabalu zurück nach Deutschland, wo wir dann am


16. Tag: landen werden.

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Wichtiger Hinweis: Besondere Witterungsverhältnisse und dadurch bedingte Programmänderungen sind vorbehalten.

Einzelzimmer kann nicht überall garantiert werden.

Teilnehmer: maximal 5, minimal 4 Personen

 

Im Reisepreis enthalten:
- Flüge
- Übernachtung in landestypischen Hotels mit DU/WC
- Vollpension (mittags Lunchpakete)

- Fahrtkosten
- Bootsfahrten
- Genehmigungen
- örtliche ornithologische englischsprachige Reiseleitung
- Führungskosten
- Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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