Diashow

Costa Rica_2005

 

 

 

Costa Rica

Tropische Natur im Überfluss

Das kleine Land in Mittelamerika bietet dem Naturfreund eine erstaunliche Vielfalt an Fauna und Flora. In Costa Rica sind über 900 Vogelarten nachgewiesen, u.a. auch der Quetzal, der Göttervogel der Maya, den wir bisher bei allen Touren sehen konnten. Dies ist für ein tropisches Land, das nicht größer ist als Niedersachsen, außergewöhnlich viel. Ein Grund ist die Einwanderung vieler Vogelarten über die mittelamerikanische Landzunge, Tyrannen und Waldsänger aus dem gemäßigten Nordamerika, Tangare und Kolibris aus dem tropischen Südamerika. Ein weiterer Grund ist die Vielfalt des nassen Tropenwaldes und der Bergwälder, die bis zum Páramo, der tropischen Kältesteppe, reichen.

 

1. Tag: Flug nach San José, der Hauptstadt von Costa Rica.

2. Tag: Nach der Ankunft fahren wir zum 6.500 ha großen Poas Nationalpark mit seinem gleichnamigen 2.708 Meter hohen Vulkan. Auf dem Weg zum La Paz Wasserfall suchen wir nach Sturzbach-Kleintyrann und Grauwasseramsel. An den Chinarindenbäumen finden wir oft den endemischen Bronzekopf-Elvirakolibri und die Grüne Fadenelfe, die hier nach Nahrung suchen.


3. Tag: Exkursion im ursprünglichen Tieflandregenwald Z.P. La Selva. Neben vielen Insekten und Amphibien sind Goldbaumsteiger, Erdbeerfrosch sowie die giftige Lanzenotter keine Seltenheit. Bei unseren letzten Touren haben wir Mülleramazone, Straußkolibri, Veilchentrogon, Gürtelfischer, Rindenpicker, Waldzaunkönig, Montezumastirnvogel, Schwarzkinnhabia, Zimtschwanz- und Ockerbauch-Pipratyrann gesehen.


4. - 5. Tag: Nach einer morgendlichen Exkursion im Park fahren wir weiter zum Braulio Carrillo NP. Auf der Suche nach Gelbohrarassari, Grauscheitel-Ameisenvogel, Streifenfaulvogel, Sperberschwanztrogon, Schwarzscheitel-Ameisenpitta, Grünweißamazilie und dem endemischen Schneekappenkolibri finden wir meist große „Flocks“ mit Streifenkopf-, Tüpfelscheitel- und Olivgrauem Würgerling, Tropfenkehl- und Weißflanken-Ameisenschlüpfer, Tropfenflügel-Ameisenfänger, Graubauch-Degenschnäbler, Brauner Sensenschnabel, Fahlkehl-Baumspäher, Strichelrücken-Waldspäher, Rotschwanz- und Schwefelbürzel-Borstentyrann, Fuchsscheitelvireo, Keilschnabel- und Olivkappen-Baumsteiger.

6. Tag: Besuch des Nationalparks Tapanti. Ein üppiger Bergregenwald mit Wildflüssen und Wasserfällen, Baumfarnen und Epiphyten. Unter anderem haben wir schon Mohrenguan, Weißflügeltaube, Rauhflügel- und Schwarzsteißschwalbe, Grauwasseramsel, Blaukappenhäher, Bart- und Zitronenflankenvireo, Blauscheitelorganist, Rotkehlpitpit, Silberkehl-, Glanzflecken-, Trauer-, Zinnober- und Weißbindentangar, Graubrust- und Erzeremit sowie die endemische Weißkopfelfe gesehen.
Am Nachmittag fahren wir über die Interamericana auf das Massiv des Cerro de la Muerte (Truthahn- und Rabengeier), einer der besten Plätze, um den legendären Göttervogel der alten Mayas und Azteken, den Quetzal, zu beobachten.

 

7. Tag: Ganztagesexkursion im Gebiet des Cerro de la Muerte. Neben dem Quetzal suchen wir nach Langschwanz-Seidenschnäpper, Gelbflanken-Seidenschnäpper, Feuerwaldsänger, Eichelspecht, Graukopfguan, Lachfalke, Zweibindenbussard, Veraguasittich, Maskentityra, Türkisnaschvogel, Langschwanz- und Schwarzkopf-Spateltyrann, Dickschnabel-, Feuerkehl- und Flämmchenkolibri, Olivmantel-, Haar- und Eichelspecht, Blauschnabel-Baumsteiger, Rost- und Waldwürgerling, Gelbbauch- und Kapuzentyrann, Gelbschenkel-Buschammer, Zwerg- und Braunbürzelpfäffchen, Goldbraue, Spitzschnabelämmerling und am Abend die Bergnachtschwalbe.

8. Tag: Fahrt zur Pazifikküste bei Golfito (Prachtfregattvogel, Königsseeschwalbe, Aztekenmöwe und Braunpelikan). Unterwegs mehrere Beobachtungsstopps und Weiterfahrt zum NP Piedras Blancas. Am Nachmittag Exkursion im Lodgegelände.


9. Tag: Auf schmalen Pfaden erkunden wir den tropischen Primärwald des NP Piedras Blancas; neben Echsen und vielen kleinen Fröschen werden oft Rotrücken- und Blauringtaube, Rotstirnamazone, Schwarzohrpapagei, Tovisittich, Brillenkauz, Jakobinerkolibri, Braunschwanzamazilie, Weißkehl- und Rotkappenspecht, Rotaugenkuhstärling, Braunscheitelorganist, Gelbschnabelkotinga, Bairdtrogon, Arakanga, Sommer-, Bischof-, Purpurmasken- und Scharlachtangare und der endemische

Feuerschnabelarassari, Mangrovenamazilie und Schwarzwangen-Ameisentangare nachgewiesen.


10. Tag: Weiterfahrt zum Schutzgebiet Carara, das vogelkundlich besonders interessant ist, da hier Arten zusammentreffen, die sonst nur im trockenen Norden oder nur im feuchten Süden von Costa Rica vorkommen. Erste Exkursion über die »Hanging Bridges« durch die Baumwipfel des NP; Stirnlappenbasalist, Weißbürzel-Faulvogel, Rotschwanz-Glanzvogel, Arakana, Fischer- und Braunrückentukan.


11. Tag: Exkursion im Schutzgebiet, herausragende Arten sind Königstyrann, Blauscheitel- und Türkisbrauenmotmot, Rostbauchguan, Großtinamu, Chimachima, Cassin-Taube, Vierflügel- und Cayennekuckuck, Riefenschabelani, Langschwanz- und Blauschnabel-Baumsteiger, Langschwanz- und Orangebandpipra, Trauertyrann, Rotnacken-, Rotbrust- und Rotrücken-Zaunkönig, Blaukopfpitpit, Schwarz-, Schwarzachsel- und Passerini-Tangare, Schwalben- und Dickschnabelorganist. Anschließend Beobachtung am Fluß, u.a. Rotbrust- und Amazonasfischer, Schlangenhalsvogel, Kahnschnabel, Kanada-, Blaufuß-, Dreifarben-, Blau-, Salmon-, Nacktkehl-, Marmor- und Grünreiher, Zwergsultanshuhn, Gelbstirnjassana, Moschusente, Fischadler, Rosa Löffler, Waldstorch, Schneesichler, Limikolen und viele Krokodile.
Am Nachmittag fahren wir zum Palo Verde NP

 

12. Tag: Der 16.800 ha große Palo Verde NP mit seinen großen Sumpfgebieten und tropischen Trockenwäldern ist einer der besten Beobachtungspunkte im Land, u.a. Buschtinamu, Drosselkuckuck, Gelbnacken- und Weißstirnamazone, Langschwanzpipra, Rotnacken-Zaunkönig, Weißschwanzaar, Cayenne-, Schnecken- und Doppelzahnweih, Kappenwaldfalke, Blauflügelguan, Rostbauchguan, Rallenkranich, Sonnenralle, Gelbstirn-Blatthühnchen, Blauring- und Rotschnabeltaube, Rosttäubchen, Arakanga, Braunschwanzamazilie, Veilchentrogon, Halsbandarassari, Rubinkehl- und Funkenkehlkolibri.


13. Tag: Nach einer Frühexkursion fahren wir in den Monteverde Nebelwald. Das Reservat auf der Kontinentalscheide der Cordillera de Tilarán, in einer Höhe von 1.400 bis 1.700 m NN, mit seiner einzigartigen Vegetation und Artenvielfalt, beherbergt neben 400 Vogelarten über 100 z.T. vom Aussterben bedrohte Säugetierarten.
Die Vegetation wird bestimmt durch hohe Baumfarne und mit Moos und Epiphyten bewachsene Bäume.

14. Tag: Verschiedene Touren führen uns durch den 10.500 ha großen Park, in dem wir nach Kapuziner-, Totenkopf- und Mantelbrüllaffe, Faultier, Weißrüsselbär sowie Grüner- und Schwarzer Leguan und mit etwas Glück auch Zwergameisenbär und Jaguar suchen. Zu den schönsten Vogelarten zählen hier Quetzal, Blauscheitelmotmot und Schuppenbrusttaube. Weitere Arten, die im Gebiet nachgewiesen wurden sind Rotschenkelpitpit, Türkisnaschvogel, Einfarb-Hakenschnabel, Scharlach-, Weißbinden- und Karminameisentangare, Schwarzschenkel- und Rosenbrust-Kernknacker, Azurfink, Indigopfäffchen, Garten- und Baltimoretrupial, Rotkopf- und Montezumastirnvogel, Gelbscheitel-, Schwalben- und Braunscheitelorganist.


15. Tag: Morgens weitere Exkursionen im Gebiet, danach Fahrt zurück nach San José.


16. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug von San José nach Frankfurt.


17. Tag: Landung in Frankfurt.

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Der Verlauf dieser Reise ist wetterabhängig und Änderungen sind vorbehalten.

Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Flüge
- Übernachtung in Hotels und Lodges
mit DU/WC
- Vollpension (mittags Lunchpakete)
- Fahrtkosten
- Bootsfahrten
- deutschsprachige Reiseleitung
- örtliche Ornithologen
- Führungskosten
- Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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