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Madeira

Seltene Palearkten und Endemiten

Madeira, mit einer Fläche von 801 qkm und 737 km von der Küste Afrikas entfernt, ist einer der besten Plätze weltweit zur Beobachtung von Sturmschwalben, Wellenläufern, Sturmvögeln und Sturmtauchern. Aber auch Wale (Brydewal) und Delfine (Zügeldelfine) sind möglich. Unser Partner vor Ort fährt mit einem offenen Spezialboot aufs Meer zu verschiedenen bewährten Stellen, wo Fischfleisch ins Wasser geworfen wird. Der Geruch lockt die seltenen Pelagen an, die dann oft sehr nah beobachtet werden können. Die Fahrten finden an 3 Spätnachmittagen statt und dauern rund 7 Stunden. Eine Behelfstoilette ist an Bord.
Auf einer Nachtexkursion fahren wir ins Gebirge zum Brutgebiet des Madeira-Sturmvogels. Aber auch die Landvögel werden auf mehreren Exkursionen vorgestellt, darunter die Endemiten Silberhalstaube und Madeira-Goldhähnchen.

1. Tag: Flug von Deutschland nach Madeira. Transfer ins Hotel in Machico.

 

2. Tag: Ganztägige Exkursionsfahrt in den Westen der Insel. Bei verschiedenen Stopps suchen wir seltene Arten wie Rosenseeschwalbe und Silberhalstaube in den Lorbeerwäldern, Madeira-Goldhähnchen, Kanarengirlitz, Kanarenpieper und die Unterarten von Brillengrasmücke und Buchfink. Nach dem Mittagessen bestaunen wir die natürlichen Lava-Schwimmbecken in Porto Moniz und versuchen erste Seevögel zu finden. Über uns sausen die Einfarbsegler.
Unser nächster Stopp sind die über 300 m hohen Klippen in einem IBA-Gebiet (Important Bird Area), wo wir von einer Aussichtsplattform unsere Schwindelfreiheit testen können. Der letzte Stopp ist ein Teich direkt am Meer, der Zugvögel anzieht und wir meist Wellenastrilde sehen können.
Um 21 Uhr starten wir zur Nachtexkursion in das 1.800 m hoch gelegene Brutgebiet des Madeira-Sturmvogels, der weltweit nur hier mit etwa 40 Paaren brütet. Nach einer 25minütigen Wanderung auf befestigten Wegen, erreichen wir den Beobachtungspunkt. Jetzt müssen die Taschenlampen ausgeschaltet und schweigend auf die ersten, unheimlich klingenden Rufe der Vögel geachtet werden. Sie kommen erst in der Dunkelheit vom Meer zurück zu ihren Bruthöhlen.
Während die Vögel um uns herum fliegen, aber kaum zu sehen sind, gibt es heißen Tee vor dem Rückweg. Erst nach Mitternacht endet dieser lange Tag!

 

3. Tag: Nach dem langen gestrigen Tag steht der heutige Vormittag zur freien Verfügung. Nahe der Mündung des Machico-Flusses gibt es gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung, aber auch beim Hafen. Gegen 15 Uhr starten wir zu unserem ersten Pelagic Trip nach Norden, wo die See oft rau ist. Nach knapp 2 Stunden erreichen wir die Stelle, wo das Fischfleisch ausgeworfen wird (chumming genannt) und warten 4 Stunden auf die seltenen Madeira- und Kapverden-Sturmvögel, sehen aber mit Sicherheit auch Bulwer-, Atlantik- und Gelbschnabelsturmtaucher. Abendessen an Bord. Gegen 22 Uhr zurück.


4. Tag: Vormittags wieder zur freien Verfügung. Man kann mit dem Bus zur Stadtbesichtigung nach Funchal fahren oder in der Umgebung beobachten.
Nach dem Mittagessen starten wir um 15 Uhr zum chumming. Dieses Mal in ein anderes Gebiet, in dem wir Madeira-Wellenläufer, Buntfuß-, Weißgesichts- und die europäische Sturmschwalbe erhoffen, aber auch Kapverden-Sturmvögel sind möglich. Abendessen an Bord, zurück gegen 21.30 Uhr.

 

5. Tag: Vormittags wieder zur freien Verfügung. Mittagessen in einem landestypischen Restaurant. Um 14 Uhr starten wir zum östlichsten Punkt der Insel, die Landschaft ist goldfarben anstelle des sonst vorherrschenden Grüns. Hier gibt es eine große Kolonie von Mittelmeermöwen, aber auch Steinsperling, Rothuhn, Mäusebussard, Turmfalke, Weidensperling und viele endemische Madeira-Mauereidechsen.


6. Tag: Vormittag zur freien Verfügung. Je nach den Erfolgen der beiden vorher gegangenen Bootsfahrten, starten wir zu einer letzten Bootsfahrt, um fehlende Pelagen zu suchen. Abendessen wieder an Bord unseres Bootes.

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7. Tag: Heute haben wieder Landvögel Vorrang. Auf einer ganztägigen Fahrt besuchen wir zunächst ein mit Lorbeerwald bewachsenes Tal (UNESCO Weltnaturerbe), wandern entlang einer Levada (künstlich angelegter, wasserführender Kanal) zu einem Aussichtspunkt. Von hier oben überblicken wir den Lorbeerwald und hoffen auf überfliegende Silberhalstauben, Madeira-Goldhähnchen und nach Futter bettelnde Madeira-Buchfinken.
Zum Mittagessen fahren wir nach Santana, einem typischen Ort, wo malerische Häuser und traditionelle Landwirtschaft an frühere Zeiten erinnern.
Nach dem Essen besuchen wir das höchstgelegene Plateau Madeiras, unser Ziel sind Kanarenpieper, Madeira-Brillengrasmücke, Wachtel und andere typische Vogelarten. Auf der Rückfahrt halten wir noch bei einem forstbotanischen Garten mit einigen endemischen Pflanzen, aber auch Schmetterlingen und Vögeln.


8. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

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Wichtiger Hinweis: Besondere Witterungsverhältnisse und dadurch bedingte Programmänderungen sind vorbehalten.

Teilnehmer: maximal 8, minimal 5 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Flüge
- Übernachtung in Hotels mit DU/WC
- Vollpension

- Fahrtkosten
- Bootsfahrten
- Genehmigungen
- deutschsprachige Reiseleitung
- örtliche Reiseleitung
- Führungskosten
- Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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