Diashow

Texel_im_Frühjahr_2002
Texel_im_Herbst_2002

 

Diese Reise ist aktuell nicht in unserem Programm, sie kann aber für kleine Gruppen (ab zwei Personen) organisiert werden.

Vogelparadies Texel

Die holländische Insel Texel ist die größte Wattenmeerinsel. Von Den Helder aus in 20 Minuten mit der Fähre zu erreichen, weist die etwa 30 km lange und bis zu 11 km breite Insel sehr viele verschiedene Landschaftsformen auf. Diese Vielfältigkeit und die hohe Anzahl von streng geschützten Naturschutzgebieten sind es, die diese Insel für den Naturliebhaber so interessant machen. Seit vielen Jahren ist Texel ein Anziehungspunkt für Vogelbeobachter aus ganz Europa. Sind es während der Brutzeit besonders die Löfflerkolonien, die viele Naturfreunde anziehen, so ist es während des Vogelzuges im Frühjahr und Herbst vor allem die hohe Anzahl verschiedener Vogelarten, die zum Beobachten einlädt. Dieser Vogelreichtum ist zum einen bedingt durch die Lage der Insel an der Nordwestküste Europas, zum anderen durch die schon erwähnte Vielgestaltigkeit der Insel selbst. Nicht verwunderlich ist deshalb, daß gerade auf Texel regelmäßig auch besonders seltene Vogelarten entdeckt werden.

1. Tag: Anreise mit dem Bus ab Bensheim.

2. Tag: Besuch des Schutzgebietes De Schorren. Das Betreten des NSG ist nicht möglich, aber vom Deich aus lassen sich die großen Limikolenscharen gut beobachten. Im Gänsereservat Zeeburg sind meist Tausende von Ringelgänsen anzutreffen, unter denen sich oft auch einige Weißwangengänse versteckt halten. Hunderte von Pfeifenten grasen auf den Wiesen. Kornweihen sind regelmäßig zu sehen. Nachmittags Fahrt zum NSG De Bol. Auch hier muß vom Deich aus nach den Vögeln geschaut werden. Viele Pfeifenten und Spießenten halten sich hier auf. Wenn in der zweiten Oktoberhälfte die Zwergschwäne eintreffen, ist De Bol ein guter Beobachtungsplatz. Bei der Rückfahrt zum Hotel besuchen wir noch Wagejot. An diesem kleinen Brackwassersee südlich von De Bol sieht man viele Watvögel. Rotschenkel, Dunkler Wasserläufer, Säbelschnäbler, Steinwälzer und Sanderling sind meist anzutreffen.

3. Tag:
Wir fahren zum Ijzeren Kaap in der Nähe von Oosterend. Entlang des Deiches ist ein ausgezeichneter Platz, um Schwarzhals-, Rothals- und Ohrentaucher zu entdecken. Auf dem Meer sind außer Mittelsägern, Gänsesägern und Schellenten oft auch Bergenten, einzelne Samtenten, Trauerenten, Eisenten und auch Trottellummen zu sehen. Bei günstigen Windverhältnissen sind Prachttaucher in der Umgebung von Oudeschild anzutreffen. Steinwälzer laufen zahlreich am Deich entlang, mit Meerstrandläufern kann man manchmal rechnen. Nachmittags besuchen wir Mokbaai und De Geul an der Südspitze der Insel. Die schlickige Bucht in der Nähe des Fährhafens zieht viele Watvögel an. Im Schilf der nahen Dünenseen halten sich Bartmeisen auf. In den Dünengebieten sind Braunkehlchen und Schwarzkehlchen nicht selten. Rotdrosseln und Ringdrosseln sind während der Zugzeit Nahrungsgäste.

4. Tag: Heute machen wir ausgiebige Beobachtungen an der Westküste von Texel. De Muy lädt zu einer längeren Wanderung durch eine sehr schöne Dünen- und Dünenwiesenlandschaft ein. Viele Singvögel sind in den Büschen zu finden. Kornweihen schaukeln über den Dünen. Am Dünensee De Muy befindet sich eine große Löfflerkolonie. Nachmittags besuchen wir das ca. 700 ha große Slufter-Gebiet. Die Salzwiesen dieses "grünen Strandes" sind durch mehrere Wasserrinnen mit der Nordsee verbunden. Am Sandstrand ist das Schauspiel der Sanderlinge sehr eindrucksvoll. Auf den Schotterflächen versammeln sich mit Vorliebe Schneeammern und Ohrenlerchen.

5. Tag:
Am letzten Tag führen uns unsere Exkursionen zum Nordteil von Texel. In den, in der Nähe des Leuchtturms gelegenen Eyerlandse Dünen lassen sich - besonders in der Dämmerung - Sumpfohreulen beobachten. Die sich im Norden anschließenden Gebüsche sind während des Vogelzugs Anziehungspunkt für sehr viele Singvögel. Die Nordspitze Texels, die Eyerlandse Gat, ist ein guter Platz, um nach vorbeiziehenden Baßtölpeln, Dreizehenmöwen, Skuas und Schmarotzerraubmöwen Ausschau zu halten. Am Nachmittag Besuch des Waalen Burg Polder. Er liegt mitten auf der Insel. Gänse, Brachvögel, Kampfläufer, manchmal auch Zwergschwäne sind auf diesen Wiesen anzutreffen.

6. Tag:
Rückfahrt mit dem Bus nach Bensheim oder individuell.

 

Bei schlechtem Wetter ist ein Besuch der Seehundaufzuchtstation Eco Mare möglich (fakultativ). Hier befindet sich außerdem ein Natur- und Heimatkundemuseum.

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Teilnehmer: maximal 8, minimal 6 Personen

Im Reisepreis enthalten:
- Busfahrt
- Übernachtung
- Frühstück
- Fahrtkosten
- deutscher Reiseleiter
- Führungskosten
- Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
- Sicherungsschein

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