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Südamerika – Venezuela

Mit Besuch im Orinoko Delta

Venezuela ist mit einer Fläche von 912.000 qkm und 20 Mill. Einwohnern ein sehr dünn besiedeltes Land. 9.3 % (85.000 qkm) der Landesfläche sind auf 35 Nationalparks aufgeteilt. Über 1300 Vogelarten sind in Venezuela nachgewiesen worden. Kolibris, Tauben, Sittiche, Tukane, Aras, der seltene Hoatzin usw., bewohnen die verschiedenartigsten Lebensräume. Kilometerlange weiße Sandstrände ziehen sich an der Karibischen Küste entlang. Die Anden mit Bergen bis 5000 m Höhe und unberührte Urwälder zwischen Orinoko und Amazonas bedecken einen Großteil Venezuelas. Während unserer kurzen Rundreise können wir nicht alle Gebiete besuchen. Wir haben für Sie die landschaftlich schönsten und ornithologisch interessantesten ausgesucht: Den Henri-Pittier-Nationalpark im Norden, den Nationalpark Sierra Nevada im Westen und eine Hacienda im Süden.

1. Tag: Flug Frankfurt – Caracas. Transfer nach Maracuy am Rande des Henri-Pittier-Nationalparks.

2. Tag: Besuch des Henri-Pittier-Nationalparks. Durch klimatische Veränderungen in junger geologischer Vergangenheit hat sich eine große Anzahl von endemischen Arten entwickelt. In diesem Regenwald findet man Baumriesen mit einem Umfang von 30 m und 50 m Höhe. Im 107.800 ha großen NSG leben über 20 Arten der Tangaren, Blaustirnamazone und Riesenschwalk.

3. Tag: Wir werden in verschiedenen Gebieten Exkursionen unternehmen. In den laubabwerfenden Waldzonen bis 700 m (Selva Veranera) leben Elfenbeinspecht, Glanz- und Schmuckvogel, Schrei- und Kleines Steißhuhn. Der Nebelwald zwischen 700 m – 1500 m (Selva Nublada) wird vorwiegend von Bergsteißhuhn, Hokkovogel, Olivgrünem Haubenstärling und Bergschreihuhn bewohnt. Der Regenwald (Selva Humeda) ist die Heimat von Siebenfarbensittich, Glockenvogel usw.. Die höheren Lagen (Selva Templada) werden von Ameisenfresser, Glanzvogel, Grünem Tangar besiedelt.

4. Tag: Fahrt an der Karibikküste entlang, wir durchqueren Feucht- und Trockenwälder, nach Puerto Colombia.

5. Tag: Fahrt nach Valencia. Besuch des Aquariums mit dessen Attraktion – den Süßwasserdelphinen. Am Nachmittag steht der Besuch der heißen Quellen von Las Trincheras auf dem Programm. Danach Weiterfahrt nach Tucacas im Morrocoy Nationalpark.

6. Tag: Die mangrovengesäumten Lagunen und kleinen Koralleninseln mit herrlichen Sandstränden und Palmen wurden 1974 zum Nationalpark Morrocoy erklärt. Mit einem Boot fahren wir durch das Labyrinth der Mangroven zu einer Vogelinsel. Hier können wir neben verschiedenen Wasservögeln auch den Prachtfregattvogel sehen.

7. Tag: Heute fahren wir zum Naturschutzgebiet Cuare bei Chichiriviche, dessen größte Fläche aus Schwemmland und einer Lagune besteht. In den seichten Gewässern leben Flamingos, Meerpelikane, Höckergans, Weißer Ibis, Waldstorch usw..

8. Tag: Fahrt Richtung Coro mit Zwischenstopp an einer Lagune bei San Jose de la Costa. Hier suchen tausende Flamingos nach Futter. Übernachten werden wir auf der Halbinsel Paraguana.

9. Tag: Morgens Exkursionen in die wüstenähnlichen, mit niedrigen Sträuchern und großen Kakteenwäldern bestandenen Gebiete (Haubenwachtel, Incataube, Haubenkardinal). Im Montecano Forest, den wir anschließend besuchen, leben Gelbbruststärling, Roter Kardinal, Schmuckelfe. Am Nachmittag fahren wir nach Coro.

10. Tag: Nach einem Besuch der Altstadt von Coro (besterhaltene Kolonialstadt Venezuelas) fliegen wir gegen Mittag nach Mérida.

11. Tag: Mérida liegt am Fuß des höchsten Berges Venezuelas, dem Pico Bolívar (5007m). Mit der Teleférico, der höchsten und längsten (12 km) Seilbahn der Welt, fahren wir eine Stunde zum 4765 m hohen Gipfel des Pico Espejo. In dieser kargen Gebirgslandschaft leben sogar noch Kolibris. Der Ziegenbartkolibri ernährt sich hier vorwiegend von der gelben Frailejones-Pflanze.

12. Tag: Im Nationalpark Sierra Nevada werden wir bei einer Exkursion nach Rotkopfsittich, Andendrossel, Haubenadler und Schwertschnabelkolibri suchen. Übernachten werden wir in einem ehemaligen Kloster (in 3000 m Höhe) in den Anden.

13. Tag: Fahrt durch das Tal des Río Santo Domingo auf Serpentinenstraßen nach Barinas. Wir durchqueren die Llanos, nördlich des Río Apure, einem der größten Nebenflüsse des Orinoko. Auf einer Hacienda werden wir übernachten.

14. Tag: Bei verschiedenen Exkursionen zu Fuß, mit dem Boot oder Fahrzeugen werden wir die 30.000 ha große Hacienda erkunden. Über 300 Vogelarten wurden hier nachgewiesen; Weißhalsibis, Cayennekiebitz in den offenen Savannen, während die feuchten Gebiete von Jarbiru Störchen und Pfeifgänsen besiedelt werden. Der seltene Hoatzin lebt hier ebenso wie Sultanshuhn und Sonnentaucher. Zahlreiche Wasserschweine, Kaimane, Schildkröten und Leguane sind während der Trockenzeit an den verbleibenden Tümpeln anzutreffen.

15. Tag: Nach der Ankunft in Caracas weiter nach Maturin und dann in ein Camp inmitten des Deltas.

16. – 17. Tag: Das 250 km breite Orinoko Delta ist ein Mekka für Vogelfreunde. Bei unseren Exkursionen können Prachtfregattvögel, Braunpelikane, Scharlachibis, Waldstörche und Schwarzmantelscherenschnabel gesehen werden. Am Abend hören wir meist den Brasil-Sperlingskauz, der mit etwas Glück auch zu sehen ist.

18. – 19 Tag: Fahrt zum internationalen Flughafen in Caracas und Rückflug nach Frankfurt.

Teilnehmer: maximal 12, minimal 8 Personen

Reisepreis – Reisedaten

Enthaltene Leistungen:

  • Flüge wie in der Reisebeschreibung aufgeführt (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Übernachtung in Lodges mit DU/WC
  • Vollpension
  • mittags Lunchpakete
  • Fahrt- und Führungskosten
  • Bootstouren so wie im Reiseplan aufgeführt
  • deutschsprachige ornithologische Reiseleitung
  • örtliche englischsprachige ornithologische Reiseleitung
  • Genehmigungen
  • Eintrittsgelder, soweit im Reiseplan aufgeführt
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Besondere Witterungsverhältnisse und dadurch bedingte Programmänderungen sind vorbehalten.
Leider haben wir keinen aktuellen Reisebericht von dieser Tour.
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